Praktikumstart

Nachdem ich am Montag in nur 3 Stunden und 30 Minuten zirka 350 km zurückgelegt habe, begann mein kleines 3-monatiges Abenteuer bei SAP.Von Dienstag bis Mittwoch Nachmittag lauschte ich den Einführungsvorträgen für neue Mitarbeiter, die mich auf die zukünftige Arbeit vorbereiten sollten. Am Mittwoch Nachmittag wurde es dann spannend, ich besuchte meinen neuen Arbeitsplatz und lernte meine neuen Kollegen kennen. Außerdem erfuhr ich auch was ich die nächste Zeit nun genau machen werde. Die Atmosphäre ist hier wirklich sehr angenehm: Gleitzeit, Kaffee und Wasser soviel man will und kein übermächtigen Anforderungen wie manche Vorlesungen :-) Mal sehen wie das hier alles so wird…. Ich halt euch auf dem laufenden. PS. mein kleines Zimmer im Keller bei einem netten altem Mann ist für 3 Monate ok, aber länger… naja da werd ich mal ein paar Bilder machen, dann wisst ihr was ich meine… so long dudes

Wieder daheim

Zeit für einen kleinen Rück- und Ausblick…

Was ich vermissen werde:
das Rhône-Ufer, das leckere Essen, die Menschenmassen samstags in der Rue de la république, den Wein, den Singsang der einen umgibt, die Metro

Was ich nicht vermissen werde:
die Uni, die langsamen Kassiererinnen im Supermarkt, Streik, das Wattebrot, das Bier, die einsamen Nächte :)

Paris je t’aime

Wahrscheinlich ist es Blasphemie wenn ich es als Kurzzeit-Lyonnaiser sage, aber Paris ist immer noch meine ultimative Lieblingsstadt. Bevor es wieder zurück nach Deutschland geht, ging es also noch einmal für zwei Tage in die französische Hauptstadt und es ist schon irgendwie lustig, wenn man bedenkt, dass Lyon nach Paris Frankreichs zweitgrößte Stadt ist. Paris ist einfach ein paar Nummern größer, lauter, hektischer, internationaler. Paris ist keine subtile Schönheit wie Lyon es ist, Paris protzt und prahlt, es putzt sich heraus, aber es bleibt dabei unheimlich charmant und verzaubert – mich jedenfalls – immer wieder aufs Neue.

Am Donnerstag Vormittag ging es also mit dem TGV (der irgendwie weniger beeindruckend ist, als die Franzosen immer tun) nach Paris, wo mich und Tabea leider ein recht grauer Himmel erwartete. Wir brachten erst mal unser Zeug zum Hostel und dann ging es in den Jardin des Tuileries, wo wir die Überbleibsel der Weihnachtsleckerlis vernichtet haben. Danach gab’s einen Kurzbesuch im Louvre und in der Notre Dame und weil Paris bei Nacht so wunderbar ist, haben wir uns bei einem leckeren Nutella-Crêpe den glitzernden Eiffelturm angeschaut. Zum Schluss gab es noch einen Spaziergang auf den Champs Elysées und dann haben wir uns völlig erschöpft in unsere Betten gehauen.

Am Freitag gab es den ganzen Tag lang herrlichen Sonnenschein, deshalb sind wir zuerst mal auf den Montmartre, wo wir uns die Sacre Coeur, den Place du Tertre und etliche Souvenirshops angeguckt haben. Danach waren wir im Musée de l’Orangerie, wo es Monets Seerosen zu bewundern gibt und danach haben wir uns noch die Place de la Concorde (mit dem „Pfeiler“) angeschaut. Zum Schluss ging es dann ins Quartier Latin, wo wir noch ein bisschen gebummelt sind bevor es wieder zurück nach Lyon ging.

Das war also die Kurzzusammenfassung der letzten zwei Tage und ein paar Bilder gibt es natürlich auch noch. Viel Spaß beim Anschauen!

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3 Gänge-Menüs, Esskastanien, Handy-Freisprecheinrichtungen, rosa Klopapier, Dessous-Läden, Politiker und andere Berühmtheiten nur beim Vornamen nennen, Handylautsprecher-Musik in der Metro, Converse All Stars, mit Schecks bezahlen

Vom letzen Samstag bis Mittwoch hab ich Anja in Sheffield besucht und auch wenn Anja behauptet, in England würde es nie regnen, war es doch ganz schön nass. Aber wir hatten auch einen Tag Sonne und der Rest war halt nur nasse Luft. :)

Sheffield ist jedenfalls sehr schön und vor allem sehr englisch. Viel grüner Rasen, viele rote Klinkerhäuser und viele Pubs. Anja hat uns also die Stadt gezeigt, wir haben den Schlussverkauf geplündert (das Paradies heißt Primark!) und es gab ein traditionell britisches Frühstück. Das ist äußerst köstlich und sättigend und besteht aus Würstchen, Bohnen, Ei, Schinken, Hash Browns, Tomaten und anderen Köstlichkeiten. Der Linksverkehr hat mich wie immer leicht irritiert und man muss ja erstmal drauf kommen, dass die Rolltreppen in England auch andersrum fahren (also links hoch und rechts runter). Anjas Uni ist auch nicht ohne, da gibt es nämlich Gebäude, die aussehen wie Kirchen und Hochhäuser mit Paternoster. Ansonsten reden die Leute in Sheffield sehr lustig, denn sie sprechen das “u” wirklich als solches und nicht als “a” und außerdem nennen sie jeden “love”. Mein neuer Lieblingssatz ist “Ta luv!,” was so viel heißt wie “Thanks love!” Und die neusten Trends aus England sind neongelbe Sicherheitswesten und Kinder an der Leine, die könnten ja verloren gehen sonst.

Unten gibt es noch ein paar Fotos von Sheffield, von uns, vom englischen Frühstück, lustigen Shop-Aushängen und Anja im Paternoster. Und an alle Fallstudienteilnehmer bei Michi – auf dem letzten Bild trinke ich Stella Artois (schmeckt übrigens wie Becks)! Cheers (das sagt man nämlich nicht nur zum Anstoßen, sondern auch zum tschüß sagen)!

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